Nachdem das Spielbrett richtig aufgestellt wurde (siehe ‘wie wird Backgammon gespielt’), wird es Zeit, um festzustllen, welcher Spieler beginnt. Jeder Spieler erhält einen Würfel. Nachdem beide ihre Würfel geworfen haben, bestimmt der höhere Wert, wer mit dem Spiel anfangen darf. Jeder Wurf wird mit beiden Würfeln durchgeführt und die Züge der Steine werden gemäß dem Wert eines jeden Würfels und nicht gemäß dem Totalwert beider Würfel ausgeführt. Züge müssen auf dem Spielbrett „legal“ ausgeführt werden. Bei einem Wurf von zum Beispiel einer Fünf und einer Drei, gilt jeder Wert für einen Zug eines einzelnen Steines. Ein Zug vorwärts von fünf Punkten muss auf einem leeren Punkt oder einem Punkt landen, auf dem nicht mehr als ein Stein des Gegners liegt. Dasselbe gilt für den zweiten Zug mit der Drei. Es ist erlaubt, die zwei Würfel zusammenzuzählen und acht Punkte zu ziehen, falls beide Züge (der fünf-Punkte sowie der drei-Punkte Zug) legale Züge sind.
Das Brettspiel ist so aufgebaut, dass jeder Spieler ein Homeboard hat, welches die tiefsten Punkte auf dem Brett enthält und wohin der Spieler seine Steine so schnell wie möglich bringen sollte. Nachdem alle Steine im Homeboard sind, kann sie der Spieler gemäß den Resultaten der Würfel abtragen.
Wie bereits erwähnt, kann der Spieler seine Steine nicht auf einen bestimmten Punkt legen, der bereits mit mehr als einem Stein des Gegners besetzt ist. Wenn jedoch nur ein Stein auf einem Punkt liegt, kann dieser Stein „geschlagen“ werden. Im diesem Fall wird dieser Stein auf die Bar gelegt. Die Bar ist die Mitte des Spielfeldes, die beide Hälften voneinander trennt. Wenn ein Stein eines Spielers geschlagen wird und auf der Bar landet, darf der Spieler mit keinem anderen Stein ziehen, solange er diesen einen Stein auf der Bar nicht befreit hat. Während dieser Zeit spielt der andere Spieler normal weiter.
Es gibt verschiedene Strategien (interne), die oft benutzt werden, um solche Szenen zu blockieren, da sie einen großen Schlag bedeuten können.








