Casinos in Singapur Hoffen auf Gewinne aus Wirtschaftsaufschwung

Der Erfolg der luxuriösen neuen Glücksspielstätten hängt vom Tempo des Wirtschaftsaufschwungs ab.

Die Unternehmen hinter den beiden neuen, in Singapur gebauten Casinostätten, sind optimistisch, in einen lukrativen Markt für luxuriöses Entertainment und High-End-Glücksspiel vorgestoßen zu sein.

Auch wenn die örtliche Regierungsentscheidung, Singapur zwei Casinolizenzen zu gewähren, nicht unumstritten war, behaupten Analysten, dass der Insel-Stadtstaat für Glücksspielbetreiber viel Potential in sich trägt, so die Financial Times.

Das Marina Bay Sands wird von Las Vegas Sands errichtet und kostet schätzungsweise 3.6 Milliarden Dollar (2.2 Milliarden Pfund) - es bietet einen 55 Stockwerke hohen 'Himmelspark' sowie Theater, Einkaufszentren und ein Museum.

Das andere Casino heißt Resorts World in Sentosa und ist noch extravaganter - die Entwicklung kostet 4.7 Milliarden Dollar und enthält einen Universal Studios Themenpark sowie ein Ozeanarium.

Laut der Zeitung schätzt der Analyst Edward Ong von Macquarie, dass der Casinomarkt in Singapur einen Wert zwischen 4.5 Milliarden Dollar (1.9 Milliarden Pfund) und 4.9 Milliarden Dollar pro Jahr hat.

Die Zahlen der Industrie bestätigen allerdings, dass ein Großteil des anfänglichen Erfolgs der Glücksspielstätten von Fortschritt der Wirtschaftserholung in Singapur und der ganzen Welt abhängt.

Marina Bay Sands zielt auf die High Roller des Paiza Clubs ab - ein exklusiver Glücksspielbereich in den oberen Ebenen des Casinohauptstockwerks.

Die Mitglieder des Clubs genießen zudem Zugang zu den anderen Stätten des Unternehmens in Macau und Las Vegas.