43-Millionen Jackpot oder Software-Fehler?

Posted By tom travis | Donnerstag, 18. August 2011 10:00 Uhr
Categories:
Kann sich der Schweizer gegen das Casino durchsetzen?

Ein Schweizer zieht vor Gericht nachdem ihm sein Gewinn von 43 Millionen aufgrund von einem vermeintlichen Softwarefehler nicht ausbezahlt wurde.

Hat er nun den großen Jackpot gewonnen oder hat er nicht? Ein Gericht muss dies nun entscheiden, nachdem ein Schweizer die Erklärung des Casinos Bregenz nicht akzeptieren möchte. Am 26. März hatte der Mann bei einem Besuch des Casino Bregenz den Jackpot von fast 43 Millionen Euro gewonnen. So zumindest die Anzeige des Automaten an dem er spielte. Es wurde sogar ein Feuerwerk ausgelöst und die Lichter des Automaten begannen zu blinken. 

Daraufhin entfernte ein Mitarbeiter des Casinos den Chip des Automaten, um diesen zu überprüfen. Es soll sich dabei herausgestellt haben, dass es sich um einen Softwarefehler gehandelt habe. Der Millionen-Gewinn wurde schließlich nicht an den Mann ausbezahlt. 

Für einen Softwarefehler spricht, dass der Höchstgewinn für den Austria-Jackpot nie über zwei Millionen Euro liegt und im Fall des Schweizers auch keine gültige Gewinnreihe angezeigt wurde, so zumindest die Erklärung der Casinos Austria. Ein solcher Fehler müsse aber erst von den Betreffenden bewiesen werden, so der Anwalt des Klägers. Es wird sich zeigen, wie das Gericht entscheidet. 

Kommentar hinzufügen