EU-Parlament setzt sich für Online-Spieler ein

Posted By sandra_42ads | Dienstag, 18. Oktober 2011 10:30 Uhr
Categories:
Die Europäische Union will die Online-Spieler schützen.

Das EU-Parlament will das Aufsetzen von neuen Richtlinien zum Schutz der Kunden beim Online-Glücksspiel antreiben.

Die Europäische Union will zum Schutz der Glücksspielkunden im Internet eine gemeinsame Regelung finden. Das heißt aber nicht, dass ein neues Gesetz zum Thema Online-Gambling entstehen soll. Das bleibt weiterhin Sache der Mitgliedsstaaten. Diese könnten demnach selbst entscheiden, wie sie das Glücksspiel organisieren. Sie können aus diesem Grund auch Monopole oder Verbote beibehalten.

Der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments hat sich dem Thema in den letzten zwei Wochen angenommen. Der Hauptautor eines neuen Gutachtens ist dabei der deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Jürgen Creutzmann. Mit diesem Gutachten antwortet das EU-Parlament auf die Green Paper-Konsultation der EU-Kommission und es konzentriert sich vornehmlich darauf, gemeinsame Standards zum Schutz der Spieler zu schaffen, um kriminelle Machenschaften im Hinblick auf Online-Glücksspiel zu bekämpfen. Zudem sollen gemeinsame Bestimmung im Hinblick auf Wettbetrug gefunden werden, um Spielmanipulationen und Geldwäsche vorzubeugen. 

Diese Ziele könnten aus Sicht der Mitglieder des Komitees aber nur erreicht werden, wenn alle einer EU-weiten Handhabe und gemeinsamen Sicherheitsmaßnahmen zustimmen, die für alle EU-Mitgliedsstaaten verbindlich sind. Eine endgültige Abstimmung über das Gutachten wird für Mitte November erwartet. Mit dieser Abstimmung will das EU-Parlament die Kommission dazu bewegen, bis 2012 feste Richtlinien zu präsentieren.
 

Kommentar hinzufügen