Schleswig-Holstein will Casinos privatisieren

Posted By mirella | Donnerstag, 10. November 2011 10:00 Uhr
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Casinos sollen in Schleswig-Holstein in Zukunft von privaten Betreibern geführt werden.

Schleswig-Holstein strebt die Privatisierung seiner fünf Spielbanken an. || Schleswig-Holstein, Privatisierung, fünf Spielbanken

Die Landesregierung in Kiel will in Zukunft ihre fünf Spielbanken von einem oder mehreren privaten Unternehmen betreiben lassen. Dafür wurde extra ein entsprechender Gesetzentwurf erlassen, zu dem die Fachverbände in den nächsten sechs Wochen Stellung nehmen können. Denn nach geltendem Recht dürfen Spielbanken nur von Gesellschaften des privaten Rechts betrieben werden, deren Anteile völlig oder überwiegend vom Land Schleswig-Holstein oder einer im Land ansässigen Anstalt des öffentlichen Rechts gehalten werden. 

Sollte es zu einer Privatisierung kommen, soll es nach Angaben der Landesregierung aber weiterhin nur fünf Spielbanken in Schleswig-Holstein geben. Die Auflagen für die zukünftigen Betreiber sollen dazu anhalten, den Kunden bestmöglich zu schützen. Die Erteilung der Konzessionen an geeignete Unternehmen soll in einem transparenten und diskriminierungsfreien Verfahren erfolgen: "Wir schaffen die Voraussetzungen für einen ordnungsgemäßen und wirtschaftlichen Betrieb der Spielbanken", sagte Innenminister Klaus Schlie. 

Die Spielbank Schleswig-Holstein GmbH verfügt derzeit über fünf Spielbanken, die sich in Kiel, Lübeck-Travemünde, Schenefeld, Flensburg und in Westerland auf Sylt befinden. Insgesamt hat das Land mit den Abgaben der Spielbanken im vergangenen Jahr 14,3 Millionen Euro verdient. 

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