Streit um Millionengewinn: Prozess vertagt

Posted By ornaws | Montag, 16. Januar 2012 08:00 Uhr
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Bis es zu einer Einigung kommt, kann es wohl noch dauern.

Kein Vergleich im Gerichtsprozess um Jackpot-Gewinn in Millionenhöhe. || Gerichtsprozess, Millionengewinn, keine Einigung, nächste Runde

Der Gerichtsprozess um den angeblichen Millionengewinn in einem österreichischen Casino geht in die nächste Runde. Im vergangenen Jahr hatte ein 26-jähriger Schweizer an einem Automaten im Casino Bregenz gespielt. Der Mann will der Anklage zufolge den Jackpot geknackt haben, der an diesem Tag im vergangenen März eine Höhe von 43 Millionen Euro betragen haben soll.

Nun geht es um einen Schadensersatz in Höhe von fünf Millionen Euro, den der Kläger einfordert. Die beiden Parteien konnten sich am Dienstag am Landesgericht Feldkirch aber nicht auf einen Vergleich einigen. Der Betreiber des Casinos, die Casinos Austria AG, verweigerte bisher die Auszahlung des Betrags und beruft sich auf einen Softwarefehler. Nun soll der Prozess am 27. April fortgesetzt werden. 

Eine Befragung von damals drei anwesenden Casino-Mitarbeitern, sowie des Spielers selbst und seiner Begleiterin soll mehr Aufschluss über die Lage geben. Zudem soll ein technisches Gutachten über den Automaten erstellt werden, anhand dessen sich möglicherweise der Ablauf des Spiels nachvollziehen lässt. Der Automat wurde am Tag nach dem vermeintlichen Jackpot-Gewinn aus dem Spielverkehr genommen und in eine Lagerhalle gestellt, wo er sich noch heute befindet.

 

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