Die World Series of Poker wurde zu einem der größten Sport-Events der Welt. Bezüglich der Teilnehmer und des Preisgeldes müssen Sie lange suchen, um etwas Vergleichbares zu finden. Es ist schwer daran zu denken, dass es erst 40 Jahre her ist, als einige Hardcore-Pokerchampions und ein fortschrittlich denkender Casinobetreiber das Turnier ersannen, welches das Spiel für immer verändern sollte.
Poker besitzt eine umfassende Geschichte und viel davon konzentriert sich auf die World Series of Poker. 1970 gilt als das Jahr des offiziellen Starts der WSOP, aber in den frühen 70ern handelte es sich dabei um wenig mehr als eine Handvoll der weltbesten Pokerspieler, die sich um einen Tisch gesetzt hatten, um herauszufinden, wer ein weiteres Jahr die Krone und den Titel erringen könnte. Namen wie Amarillo Slim, Johnny Moss und Puggy Pearson gelten als die frühen Pioniere des Pokersports.
Die anderen großen Namen, die immer in unserer Erinnerung bleiben werden, sind Benny Binion und sein berühmtes Horseshoe Casino in Downtown Las Vegas. Binion war die treibende Kraft hinter der WSOP, da er sie als das perfekte Werkzeug ansah, um das bescheidene Pokerspiel in etwas viel Bedeutenderes zu verwandeln. Nicht einmal der alte Mann selbst hätte jemals davon geträumt, was in Zukunft noch passieren sollte.
Es dauert bis 1980, ehe die erste wirkliche Änderung im Pokersport auftauchen sollte und ein neuer Star geboren wurde. Bis zu diesem Punkt wurde das Spiel von älteren und sonnengebräunten Spielern dominiert, die zumeist aus Staaten wie Texas oder Las Vegas stammten. Der neue Mann in der Szene war niemand anderes als Stu “The Kid” Ungar aus New York. Bei seinem ersten Erscheinen war er kaum den Windeln entwachsen. Schätzen Sie ihn jedoch nicht falsch ein, the Kid konnte besser spielen als die meisten anderen Spieler und wird weitläufig als der beste Spieler des Pokersports aller Zeiten angesehen.
Poker wuchs weiterhin und erfuhr in den 80ern und 90ern eine wachsende Beliebtheit. Namen wie Johnny Chan, Doyle Brunson und Phil Hellmuth wurden zu bekannten Namen und ein in Vietnam geborener Profi namens Scotty Nguyen wurde der erste Millionen-Dollar-Gewinner beim Poker, als er den Main Event im Jahre 1998 gewonnen hatte. Das Spiel hatte Hoch- und Tiefpunkte, aber erst 2003 geriet die ganze Sache vollkommen außer Kontrolle.
2003 brachte einen südamerikanischen Buchmacher namens Chris Moneymaker, der den Titel des World Champion errang. Natürlich gab es einige überraschende Gewinner der vergangenen Main Events, aber noch niemals gab es einen wie diesen. Moneymaker gewann seinen Sitz bei der WSOP bei einem Online-Satelliten und für nur $40 nahm er mehrere Millionen mit nach Hause. Online Poker und Poker TV gelten als Beschleuniger bei der Einführung des Spiels für ein breiteres Publikum und hiernach war das Spiel niemals wieder dasselbe. Die Zahlen des Main Events boomten, da jeder darauf aus war, online ein WSOP-Paket zu gewinnen, um die Gelegenheit zu erhalten, mit Ruhm und Reichtum daraus hervorzugehen.
Harrahs kaufte den WSOP-Event und verlegte ihn von seinem spirituellen Zuhause im Horse Shoe zur weitaus verschwenderischen Umgebung im Rio Casino nahe des Strips. Der Event vergrößerte sich immens zu unglaublichen Zahlen und zieht Tausende von erwartungsvollen Menschen an, die versuchen, Ihren Platz unter der Elite des Pokersports einzunehmen. Die meisten Spieler qualifizieren sich durch die Online Satelliten, welche die Beliebtheit des Spiels weiter vergrößert haben. Poker war angekommen und die WSOP wurde als die Spitze des Pokerspiels festgesetzt.










